Dienstag, 1. September 2015

Packen und Gastgeschenke/ Packing and host family’s presents



3 Tage 8 Stunden 25 Minuten

Ja, gestern habe ich mich entschlossen mit dem Packen anzufangen. Der ursprüngliche Plan war es zwei Koffer mitzunehmen. Allerdings ist es etwas problematisch mit zwei Koffern, einer Kameratasche und einer großen Handtasche über den halben Flughafen zu laufen und in den Zug zu kommen… Deswegen hat mein Vater mich versucht zu überreden nur einen großen Koffer mitzunehmen. Ein Versuch war es ja wert. Also suchte ich alle Sachen raus, die ich mitnehmen wollte und stellt fest, dass es nach gar nicht sooo viel aussah. 

Es stellte sich allerdings heraus, dass es doch viel war. Ich fing also an zu packen (ich rollte die Klamotten natürlich, denn dann passt VIEL mehr rein) und schaffte es auch fast alles in den Koffer hinein zubekommen. Es fehlten nur die Gastgeschenke, meine Schuhe und ein paar Shirts. Dann kam ich auf die Idee den Koffer vielleicht erst mal zu wiegen. 25kg… zu schwer, denn auch wenn man zwei Koffer gebucht hat, dürfen die einzelnen Koffer nicht mehr als 23kg wiegen. In meinem Koffer befanden sich aber nur Kleidungsstücke und keine schweren Dinge, wie Schuhe oder Shampoos. Ich entschloss mich dann noch eine Reisetasche mitzunehmen und die auf den Koffer zu transportieren (damit man eine Hand frei hat). Wir besaßen aber nur eine zu kleine und eine zu große Reisetasche, also fuhren wir los und kauften noch eine mittlere Reisetasche, die ich nun mitnehmen werde und in die auch alles hinein passt. Es fehlen jetzt nur noch Kleinigkeiten, die ich Freitag dann noch einpacken werde. 


 Zu den Gastgeschenken: Ich habe eigentlich nur Essen mitgenommen, ausgenommen die zwei Tassen, die ich einfach schön fand und sie deshalb gekauft habe. Meine Gastfamilie mag gerne Bier, also habe ich mich dazu entschlossen deutsches Bier mitzunehmen. Einmal ein typisch deutsches und einmal mein Lieblingsbier. Zusätzlich habe ich dann noch Schokolade, Saftgoldbären (in England gibt es nur die normalen Haribo), Tee, Milchreis und Lebkuchen gekauft. 
Ich wurde schon etwas komisch angeguckt, dass ich Ende September mit Lebkuchen an der Kasse stand, aber gut :P Ich habe so viel Schokolade mitgenommen, weil sie dort keine Schokoladentafeln kennen, bei denen gibt es ausgenommen von zwei- drei Sorten/Marken keine und auch diese ist nicht besonders lecker… Zum Tee und dem Milchreis, auch das kennen sie in dieser Form in England nicht. 


Es sind jetzt noch drei Tage und das Gefühlschaos wird immer schlimmer. Ich hatte vorher auch nicht gewusst, dass man so viel gleichzeitig fühlen und denken kann. Ablenkung ist dann das Beste. Realisieren tut man es teilweise schon, teilweise gar nicht, ist schwer zu erklären. Ich mache am Freitag wahrscheinlich nochmal einen kurzen Post zur Gefühlslage, da werde ich versuchen es zu erklären :D




3d 8h 25min
Yesterday I finally started packing my suitcases. My actual plan was to take two suitcases with me, because it is just soooo much you have to bring for ten months! My dad tried to convince me at least hundred times to just take one big suitcase with me. I didn’t really think that it would work, but I tried to get everything in one suitcase. It actually fitted all in one, except from the shoes and the presents, but it was too heavy. 25kg instead of 23kg and I had only my clothes in it, not even shampoos and stuff. So I decided to use a big bag for the shoes and the clothes, which I had to take out of the suitcase. Unfortunately, we had a reallyyyy big bag (a lot too big) and a small bag (a lot too small), that’s why we went to the shopping centre and bought a medium sized bag :P  


For the my host family I bought a few presents, basically food, cause we have the best food in Germany. My host family likes beer, so of course I had to bring the good old German beer. In England they don’t really have chocolate like we have in Germany, so I had to bring chocolate as well. I bought another few things the English people don’t know and two mugs, because I liked them :P Hopefully they’ll like the food, otherwise I’ll eat it :O 


Just three days left and can’t sort my feelings out. It is just so much. I’ve never thought that it is possible to have so many emotions at the same time. It is horrible!! It is just a big mess in my heart, brain or whatever L I’ll try to write another post on Friday, in which I try to describe my feelings a bit better. (photos above)

Donnerstag, 6. August 2015

Erster Abschied usw./ First goodbye



Ja, heute war es dann so weit... ich musste mich von meiner besten Freundin verabschieden, da sie gestern schon für ihr Auslandsjahr in die USA geflogen ist. Um 7 Uhr trafen wir uns am Flughafen und eine Stunde später mussten wir uns dann endgültig verabschieden. Für ganze zehn Monate werden wir uns nicht sehen. Der Abschied war nicht so schwer, wie ich es gedacht hatte, denn als ich in ihr Abschiedsbuch geschrieben habe, musste ich schon weinen. Jedoch hatte ich am Flughafen nur ein paar Tränen im Auge, habe aber nicht geweint. Ich sitze jetzt hier und habe immer noch nicht realisiert, dass wir uns nun ein Jahr nicht sehen werden. Ich denke die ganze Zeit sie ist nur in den Urlaub gefahren und kommt in zwei Wochen wieder, deswegen musste ich am Flughafen auch nicht weinen, da ich es einfach nicht realisiert habe. 

Vor zwei Tagen haben wir unsere Abschiedsgeschenke für einander ausgetauscht. Vor längerer Zeit hatten wir uns jeweils einen Teddy gekauft und beschlossen diesen mit verschiedenen Stoffen zu benähen. Somit haben wir beide ein Kuscheltier, welches von dem anderem gemacht worden ist. Dann haben wir uns gegenseitig noch ein Fotoalbum über die letzten fünf Jahre unserer Freundschaft gemacht, jeder mit seinen persönlichen Highlights bzw. der persönlichen Note. Als letztes habe ich ihr Briefe geschrieben. Eine Bekannte hatte dieses Geschenk letztes Jahr für ihr Auslandsjahr bekommen und ich fand die Idee einfach so wunderschön, deswegen habe ich es auch gemacht. Diese Briefe haben vorne immer eine Bedingung, die erfüllt sein muss, damit meine Freundin den Brief öffnen darf. Ein Beispiel dafür ist: „Öffne diesen Brief an Weihnachten/deinem Geburtstag/Neujahr“ aber auch „öffne diesen Brief, wenn du glücklich bist/Heimweh hast“. Somit sind die Briefe über das ganze Jahr verteilt und sie hat immer etwas Persönliches von mir, auch noch am Ende des Jahres

Mein Abschiedskuchen für sie
                                                          
Ihr Abschiedsgeschenke
Zudem habe ich mit ein paar anderen Austauschschülern Briefe ausgetauscht. Es gab eine Gruppe auf Whatsapp und dort haben wir entschieden uns gegenseitig Abschiedsbriefe zu schreiben. Vorher haben die Personen immer etwas miteinander geschrieben, um sich etwas kennenzulernen und haben sich dann den Brief geschrieben, der erst auf dem Flug gelesen werden darf. Ich fand auch diese Idee gut, da man von Gleichgesinnten auch noch Tipps und Eindrücke bekommt. 


Für mich sind es nun nur noch 29 Tage bis ich Deutschland für zehn Monate verlassen werde. Die Zeit rennt viel zu schnell… Ich habe ja schon viele Blogs gelesen, aber in keinem sind die Gefühle vor dem Auslandsjahr beschrieben! Ich habe mittlerweile mit vielen anderen Austauschschülern gesprochen und diese gefragt, ob es denen auch so geht wie mir. Und ich kann euch sagen, ich bin definitiv nicht die einzige! In letzter Zeit gibt es viele, die keine Lust mehr aufs Auslandsjahr haben. Schon vor dem Jahr gibt es verschiedene Phasen. An dem einem Tag freut man sich und will am liebsten gleich wegfliegen, aber dann gibt es Tage an denen man nicht schlafen kann und sich fragt, warum man das eigentlich macht. Und dann gibt es Tage (die meisten Tage) an denen man noch etwas mehr Zeit haben will und man eine neutrale Einstellung zum Thema Auslandsjahr hat. Also auch schon ein paar Monate vor dem Auslandsjahr fängt die emotionale Achterbahnfahrt an :O
Das wollte ich nur einmal für alle zukünftigen ATS gesagt haben.
Lg Lina


Today I have exactly 29 days left until I’ll leave for York. Time is flying by! Yesterday I had to say goodbye to my best friend, because she left for her abroad year. It wasn’t actually as hard as I thought it would be. We met at the airport two hours before her plane took off. I wasn’t in the mood for crying at all, but then her aunt started crying and that’s why she cried as well and suddenly everyone had tears in their eyes (including me). But to be honest I didn’t cry a lot, because I think that she’ll be back soon. I still haven’t realised that we won’t see each other for ten months. I guess that’s why it wasn’t too hard to say goodbye. And now while I am writing this I still think she’s just on vacation… Before she left we exchanged a few presents, we made for the other. We both bought a teddy bear and decided to sew patterns on it, so that we had something to hold when we are sad or miss each other. Also, I made her a photo album of the last five years of our friendship with every important moment included. Another thing I gave her are letters. I really liked the idea when another friend of mine got it for her goodbye. I don’t know how many letters I made, but it must be around ten I guess. The letters say “open when you are homesick/happy” or “open this letter at Christmas/your birthday/new year etc.” So she has letters for the whole year and not just the flight to America the letters will accompany her though the whole year. (Picture above)

Moreover, I exchanged some letters with other abroad year students. We had a group on Whatsapp with many abroad year students and decided that we would write each other letters for the flight to our host countries. You might think that this is crazy because you don’t know the person you are writing to, but I can say that we’d written a bit before we wrote the letters and also we are in the same situation, so it is easier to feel the person. (Picture above)

About my general feeling one month before I’ll leave I can say it changes every hour :P Nobody told me before that you actually have sad phases before the actual year! I’ve talked to many other exchange students and they all told me the same! Before your year starts there are nights where you can’t sleep, where you ask yourself why you are doing this and where you want to stop the time! Then there are days where you want to go so badly and want to get on the plane, but most of the days you try to distract yourself and think that you still got plenty of time and you just feel neutral about the whole exchange year topic.
So, that was just a little update and I wanted to tell you about the feelings before your year starts!
Lina

Samstag, 27. Juni 2015

York Orientation :O

Hey,
so dieser Post dürfte nun etwas länger werden :P Als aller erstes einmal: Ich habe meine Gastfamilie kennengelernt *.*

Am 24.06 bin ich mit meinem Vater von Hamburg aus nach Manchester geflogen. Der Flug dauerte 1,5 Stunden. In Manchester angekommen, haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind dann noch einmal 1,5 Stunden nach York gefahren. Und eins habe ich schnon mal festgestellt, deutsche Autobahnen sind besser, da man in England relativ langsam fahren muss (Im Durchschnitt nur 90kmh). In York angekommen war es schon nachts und wir sind nur noch ins Bett gegangen. Übernachtet haben wir im Hampton Inn, welches sehr zu empfehlen ist.

Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh los. Ich war schon etwas aufgeregt, aber es hielt sich noch in Grenzen. Wir trafen uns alle um 8:30 in dem Foyer der Huntington School. Auch das war aufregend, da die meisten sich noch nicht kannten. Ich kannte von den 16 Deutschen nur die fünf aus Hamburg, da wir uns vor einem Monat schon mal getroffen hatten. Wir hatten allerdings keine Zeit uns kennenzulernen. Wir wurden sofort in das Sixth Form Gebäude gebracht und dort erhielten wir unseren "Buddy". Diese Person ist für uns in den ersten paar Tagen zuständig, um Räume zu finden usw. Als erstes holten wir meinen Stundenplan für diesen Tag ab. Zur Info, ich habe nicht nur meine Gastfamilie kennengelernt, sondern auch einen Tag in der Schule gehabt und sogenannte "Taster Lessons" gehabt. Das heißt, dass ich im jedem Fach, welches ich gewählt hatte schon mal eine Probestunde hatte und auch mit den englischen Schülern, die diesen Kurs auch gewählt hatten.

 
My timetable for the day




Anstatt Applied Buisness habe ich zum Glück Economics bekommen. In der ersten Stunde hatte ich Spanisch. Ich kann euch sagen, ich werde dort viel lernen. Wir sind nur sechs Schüler und haben fünf Stunden Unterricht plus drei Stunden Hausaufgaben die Woche. Ich hoffe wirklich, dass man nicht in jedem Fach drei Stunden Hausaufgaben bekommt. Denn auf 12 Stunden Haushaufgaben die Woche habe ich nicht so Lust :( Das Niveau in Spanisch ist fast so wie in Deutschland würde ich sagen, aber ich werde das ja erst sehen, wenn ich ein paar Wochen bin da. Danach hatte ich Economics. Dort bin ich die einzige Deutsche und im ganzem Kurs sind nur vier Mädchen. Ich weiß noch nicht ganz, was man in diesem Fach eigentlich macht, aber mal sehen. In der taster lesson haben wir über ein Flugzeugabsturz im Winter in Kanada geredet und wir hatten mehrere Sachen um dort zu überleben, diese sollten wir dann nach Wichtigkeit sortieren. War eigentlich ganz witzig. In Geographie haben wir uns die Themen angeguckt, die wir im nächsten Jahr behandeln werden und haben noch ein Länderquiz gemacht. (Themen sind u.a.: global challenges, extreme weather) Als letztes hatte ich dann Politik und ich muss sagen, in diesem Fach muss ich auf jeden Fall viele Vokabeln lernen und mich informieren, denn ich habe keine Ahnung von der UK Politik oder politischen Vokabeln. Insgesamt bin ich aber positiv überrascht! Die Fächer haben Spaß gemacht, ich habe alles verstanden, die Engländer sind auch auf einen zugekommen und die anderen Deutschen sind mega nett. Vor allem freut mich, dass ich mitarbeiten konnte und alles verstanden habe, trotz Akzent.

Jetzt aber zum spannenden Teil, das Treffen mit der Gastfamilie. Nach den Probestunden wurden wir Schüler und unsere Eltern in einen Raum gesetzt und zwei Leute von meiner Orga haben uns ein bisschen über das tägliche Leben in England mitgeteilt. Währenddessen wurden die Gastfamilien in den Nebenraum gebracht und meine Nervosität stieg auf das Maximum. Dann wurden die einzelnen Gastfamilien aus dem anderem Raum geholt und der Schüler aufgerufen. Ein bisschen wie beim Speed dating. Manche waren sehr überrascht, da sie vorher keinen Kontakt zu ihren Gastfamilien hatten. Als ich dann als Dritte aufgerufen wurde, sah man den Schock in den Augen der anderen. Ich wusste, dass meine Gastfamilie etwas strange aussieht und war somit vorbereitet. Die erste Viertelstunde habe ich kein Wort herausgebracht, da ich einfach zu aufgeregt war. Meine Gastmutter aber auch. Glücklicherweise war mein Vater dabei und hat in der Zeit geredet. Wir haben uns ca. eine Stunde in diesem Raum aufgehalten und über die ersten allgemeinen Fragen geredet. (z.B. Hast du Allergien? Hast du ein Problem mit ...? Habt ihr ein Fahrrad, welches ich benutzen kann? Welche Aufgaben muss ich im Haushalt machen?) Danach fuhren wir dann zu meiner Gastfamilie nach Hause. Mittlerweile haben sie sogar sechs Katzen :P Das Haus ist doch nicht groß, sondern eher klein, aber total süß und farbenfroh eingerichtet. Mir wurde mein zukünftiges Zimmer gezeigt:




Ich habe schon mal einen kleinen Koffer da gelassen, mit Winterjacke und Schuhen. Wir haben uns dann noch 1,5 Stunden über alles mögliche unterhalten und dann sind mein Vater und ich in die Stadt gefahren um etwas zu essen. Am Abend haben wir Deutschen uns noch im Park getroffen, um einander besser kennenzulernen. Am nächsten Morgen ging es dann in ein anderes Hotel, wo wir uns mit allen noch mal getroffen haben, um Fragen  und einiges Organisatorisches zu klären. Dann sind wir wieder 1,5 Stunden nach Manchester gefahren und waren dort dann noch shoppen :) Gegen halb fünf waren wir dann am Flughafen, um drei Stunden später festzustellen, dass unser Flug noch eine Stunde Verspätung hat. Wir wussten dann nicht ganz, ob wir in Hamburg noch landen dürfen, dass darf man nähmlich nur bis 23 Uhr. Letzenendes sind wir um kurz nach 23 Uhr in Hamburg gelandet, mit Verspätung und viel verbrachter Zeit am Flughafen.






Hey,
this post could be a bit longer, because I have a lot to tell you. First of all, I met my host family and had some taster lessons in school.
On the 24th of June my dad and I flew from Hamburg to Manchester. The flight took just one and a half hours. In Manchester we picked up our rental car and drove another one and a half hours to York, where we just checked in and went to bed, because it was already midnight. By the way the English motorways aren’t as good as the German ones. You have to drive so slow on the English and there were building sites everywhere.
On the following morning we had to get up quite early, because we had to be at school at 8:30. We all met each other at the school reception for the first time. We are 16 Germans and I only knew five of them, because we met a month before in Hamburg. So, everything was new, not just the English people, also most of the Germans. Just after we had arrived, we were brought to the Sixth Form building, where we met our buddy for the day, that’s why we hadn’t much time to talk to each other. My buddy and I picked up my timetable for the day and then we had some minutes before she brought be to the first room. (You see my timetable above) The first lesson I had was Spanish and I can tell you that I am going to learn a lot in Spanish, because we are just six people in the course and have 5-6 lessons plus three hours homework per week. I really hope that I won’t get three hours homework every week in four subjects. The last thing I want to do is twelve hours homework a week! L After Spanish I had Economics and to be honest I don’t really know what this subject is about. In the taster lesson we did some decision making. We got a situation and had to think about the importance of the things in order to survive. It was quite fun, but I bet the real lessons won’t be like that. The other two lessons I had were quite cool as well. First I had Geography and we just talked about the topics for next year (global warming, rebranding) and did a small quiz. After that I had politics and it is going to be the hardest subject for me, because I have no clue about the UK politics and don’t know any vocab. All together I was positively surprised. I understood everything in the lessons and was able to work like the others. Also, the English people were nice and interested in us.
After the lessons we and our parents were brought into a room, where a few people from school told us about daily life in England, host families etc. While they talked to us, our host families were brought into another room next door. Then the students’ name and the host families’ name were announced and they met for the first time. It was a bit like speed dating to be honest. I was so nervous that I wasn’t able to speak for 15 minutes, but I recovered quickly. First we talked just about general stuff for an hour before we drove to my host family’s home. They showed my dad and me the house and we talked for another two hours. You can see a picture of my room above as well. Afterwards my dad and I had dinner in a restaurant and I met the other German students in evening. It was fun and we had the chance to get to know each other. After a long and exhausting day I finally went to bed at midnight. 

The next morning we got up quite early again, because we had a final meeting in another hotel. They just asked us about the evening with our host families and told us some general stuff. At around 1pm we arrived in Manchester and went shopping, before we drove to the airport and spend there four hours, because our flight was delayed. Finally, we arrived in Hamburg at 11pm. And that was basically what I did in the last three days ;)

Freitag, 15. Mai 2015

Gastfamilie!/ Hostfamily!

Ja, ich habe meine Gastfamilie bekommen :O
Ich habe sie am Mittwoch bekommen, also vor zwei Tagen. 
Man sagt ja immer, dass man die Gastfamilie dann bekommt, wenn man am wenigsten damit rechnet. So war es bei mir nicht :P Ein Tag bevor ich meine Gastfamilie bekommen habe, haben schon drei andere Leute, die auch mit mir nach York gehen, ihre Gastfamilie bekommen. In der E-mail, die sie bekommen haben stand, dass auch die anderen ihre Familien in den nächsten Tagen bekommen werden. Ich war gerade für einen Städtetrip in Rom, als ich abends dann wieder im Hotel war, habe ich als erstes meine Mails gescheckt und da war dann die E-mail mit dem Betreff "your hostfamily". Somit war es alles andere als unerwartet.
So nun aber zu meiner eigentlichen Gastfamilie. Meine Gastfamilie besteht aus meiner Hostmum (42) und meinem Hostdad (43), sowie 4 Hunden, 5(!) Katzen, 2 Hühnern und Fischen. Ich hatte mir ja einen Hund gewünscht, weil ich ohne nicht leben könnte, aber gleich so viele? Haha aber gut okay. Zudem bin ich deren erste Austauschschülerin, was ich eigentlich ganz schön finde. Leben werde ich in einer (für englische Verhältnisse große) Doppelhaushälfte. In einem gepflegten Viertel im Norden von York. Mein Schule ist fast nebenan, ich muss nur ca. 10 min. gehen. Um ehrlich zu sein, war ich am Anfang ziemlich geschockt, als ich das erste Foto von denen gesehen habe. Mit soetwas hätte ich nicht gerechnet. Meine Gasteltern sind nähmlich fast ganzkörper tätowiert und ZIEMLICH stark bzw. außergewöhnlich geschminkt. Aber nach dem ersten Schock fand ich es eigentlich ganz cool, ist mal was anderes :) Ich habe auch schon etwas mit denen geschrieben und sie scheinen sehr nett. Mal sehen wie es ist, wenn ich da bin.
Heute ist auch ein Brief mit meiner Fächerwahl angekommen. Sollten die so bleiben, wäre das ziemlich scheiße... Denn statt Tourismus hätte ich dann Business Studies (was sich mal richtig langweilig anhört und mit Mathe zu tun hat) und Soziologie statt Spanisch. Ich habe denen jetzt erstmal eine Mail geschrieben. Mal sehen, ob sich da noch was ändern lässt.
Ich habe auch vor zwei Wochen angefangen mein Abschiedsbuch rumzugeben und freue mich schon richtig es zu lesen.
Lina

I got my hostfamily two days ago! I was in Rome for a city trip, when I got the e-mail. Normally you say that you get the hostfamily when you least expect it. That wasn't the case when I got my hostfamily. A few other exchange students, who will go to York as well, got their hostfamily a day before. They told us that we would get the hostfamilies in the next few days too. So, the first thing I did, when I arrived in the hotel, was that I updated my e-mails. And there was the e-mail with my hostfamily :)
My hostfamily lives in the north of York in a nice suburb near my school. I think I need around 10 min to get there. They live in a big house (at least for the English standard). My hostmum is 42 years old and my hostdad is 43. They have 4 dogs, 5(!) cats, 2 chicken and some fishes. I'd really hoped that my hostfamily would have a dog, but I didn't think that I would get a small zoo :P But it is gonna be nice with so many dogs.  When I saw the first picture of them, I was quite shocked, because I expected something else. They are nearly fully tattooed and wear quite a lot of make up. But after I few minutes I thought that it was quite cool to have a hostfamily like that. I already wrote a bit with them and they really seem nice. Let's see how it is going to be when we see each other face to face. 

Also, I received a letter today. There are my subjects listed, but the wrong ones. For example "business studies" instead of "tourism" and no "Spanish". Buisness studies sounds soooo extremely boring and I looked so much forward to Tourism and I also have to continue Spanish for my A-levels in Germany. I wrote a E-mail to the school and hopefully they will be able to change it. :/

I think that was it, there is nothing else to say.
Lina