Sonntag, 13. September 2015

Erste Tage in der Schule/ First days in school



Wie ich ja im letzten Post erwähnt hatte, war ich am Dienstag in der Schule gewesen und dachte eigentlich, dass ich meinen Stundenplan und ein paar Informationen bekommen. Dies war aber nicht der Fall, wir saßen ca. eine halbe Stunde in der Schule und wir wurden gefragt, ob es uns gut geht und das war’s. Wir blieben dann noch etwas in der Schule und zwei andere Deutsche kamen noch mit zu mir. 

Am Mittwoch war dann mein erster richtiger Schultag. Alle Schüler des Jahrgangs 12 trafen sich in einem Raum, dann rief ein Lehrer klassenweise Leute auf, die dann den Lehrer in den Klassenraum folgten. Dort habe ich dann sooooo viele Informationen über alles Mögliche bekommen. Auch meinen Stundenplan habe ich dort bekommen. Der sieht ganz gut aus. Ich habe einige Freistunden, was aber gut ist, da ich dann Hausaufgaben machen kann. Denn man bekommt hier richtig viele Hausaufgaben auf! Am Mittwoch hatte ich nur Spanisch und habe dort auch gleich Hausaufgaben aufbekommen. In zwei Wochen werden wir ein Test über alle Zeitformen schreiben, die wir bis dahin alle wiederholt haben werden. Nach meiner Spanischstunde am Mittwoch hatten wir noch eine Versammlung, in der die AG’s vorgestellt worden sind, danach mussten wir dann alle eine AG für Mittwochnachmittags wählen. 

Am Donnerstag hatte ich dann meinen zweiten Schultag. Eine Doppelstunde Economics. Ich muss sagen, ich habe zwar keinen Plan über Wirtschaft, aber es macht echt Spaß, auch wenn es sehr viel ist, da ich mir die Grundlagen selber beibringen muss und ich die meisten Vokabeln nicht kenne.  Danach hatte ich wieder Spanisch, diesmal aber bei der anderen Lehrerin. Denn in England hat man in jedem Fach immer zwei Lehrer, das heißt man macht in jedem Fach zwei Themen parallel, was auch heißt, dass man zwei Mal Hausaufgaben aufkriegt. In Spanisch habe ich festgestellt, dass ich zwar schreiben, lesen und übersetzten kann, allerdings nicht sprechen. Es kommen einfach mal alle drei Sprachen gemischt raus :P Nach Spanisch hatte ich dann Geographie. Geographie ist etwas langweilig, um ehrlich zu sein, da mich das eine Thema nicht wirklich interessiert und ich das andere Thema schon in Deutschland hatte. Ich glaube ich habe am Donnerstag 1,5 Stunden gebraucht, um alle Hausaufgaben zu machen. Freitag hatte ich dann auch das erste Mal Politics. Das wird hart werden, da ich keine Ahnung von der britischen Politik habe. Trotzdem war es ganz interessant. Das Beste ist, dass wir mit dem Politics- Kurs nach London fahren werden. Am Freitag, nach 5 Stunden Unterricht war ich einfach nur fertig, musste allerdings noch Hausaufgaben machen. 2,5 Stunden und ich bin nicht fertig geworden, deswegen musste ich gestern nochmal eine Stunde ran. Auch heute werde ich noch etwas machen, da ich sonst in den Stunden Probleme haben werde. Die Lehrer sind alle super nett und ganz anders als in Deutschland, viel offener und motivierter. Alle wollen einem helfen und fragen ob man alles versteht. 

Ich bin mal gespannt, wie sich das in den nächsten Wochen so entwickelt mit den Hausaufgaben, denn jeden Tag 3 Stunden Hausaufgaben ist jetzt nicht so berauschend… Es ist schon etwas unrealistisch und beängstigend, wenn die Lehrer einem erzählen, dass man am Ende des Jahres einen Büroordner per Fach voll haben wird.
 Mit dem Englisch klappt es super, in den Stunden verstehe ich eigentlich alles und kann mich auch etwas einbringen. Ich spreche allerdings viel Deutsch mit meiner Familie und mit den anderen Deutschen in der Schule bzw. in der Freizeit. Mit den Engländern ist das irgendwie etwas problematisch. Ich finde die alle etwas unsympathisch. Es gibt eine große Gruppe an „Losern“, dann eine ganz, ganz kleine Gruppe von Normalen und dann eine sehr große Gruppe an Hipstern. Generell sind die Mädchen hier richtig krass geschminkt! Mit zwei Mädchen habe ich in den letzten zwei Tagen etwas geredet, also mal sehen :D Mehr Sorgen machen mir eigentlich die Hausaufgaben. Mit der Gastfamilie ist alles super, ich fühle mich hier inzwischen wohl und mir geht es gut. Die ersten Tage hier waren halt etwas doof, aber ich glaube, das ist normal :)


I’ve told you that I went to school on Tuesday. I thought that I would get some information and my timetable, but we just sat there for half an hour and the woman asked us whether everything was okay. My first day of school was on Wednesday. School started at 8:30. All year 12 students met in one room and one teacher started to call names out. We were called out by forms. In form we got MANY information, like a lot! Also, I got my timetable. It’s not too bad. I have some free periods where I can study in school or even go home, which is nice, so I can do some homework while I am in school.
On Wednesday I’ve just had one lesson: Spanish. Spanish is quite nice, because we are just five students and a teacher. I’ve actually thought that Spanish would be easier in England, because I thought they wouldn’t be as far as in Germany. But I was wrong. We are going to revise ALL the tenses in the next two weeks and then we will write a grammar test, before we start with the actual topics for this year. In England you have two teachers per subject. That means that you do two different topics in each subject. So, basically you don’t have four subjects, you have eight. Also, you get homework in EVERY lesson and for every topic. That’s why I spent the last two days doing nothing else except from homework :(
I am just going to tell you a bit about my subjects and what impressions I had of the first lessons. Geography is quite boring, the topics aren’t really interesting and I’ve already had one unit in Germany. Economics is actually quite interesting I’ve never had it in Germany, that’s why I have no clue about economics at all, but it seems really interesting. Politics is quite nice as well, but really hard for me, because I don’t know much about the British government/policy. The best thing is that my politics class is going to London in a couple of months. Really looking forward to that, one of the most beautiful cities I’ve ever been to! So, Politics and Economics are going to be interesting but also exhausting I bet. I’ll keep you updated! Spanish is quite good as long as I don’t have to speak. Writing, translating and listening is no problem, but my brain can’t sort three languages out. That’s why all three languages will come out, if I try to speak Spanish :O
Next week is going to be really exhausting and I already look forward to next weekend :P

Dienstag, 8. September 2015

Erste Tage / first days



Dieser Post dürfte etwas länger werden, da ich ziemlich viel zu erzählen habe.  Heute ist Dienstag, ich bin mittlerweile seit etwas mehr als drei Tagen in meiner Gastfamilie. Habe schon einige Höhen und Tiefen hinter mir. Das schlimmste ist, wenn man mit seinen Gedanken alleine ist. Deswegen habe ich versucht so viel wie möglich in den letzten Tagen zu machen, um nicht alleine mit den Gedanken zu sein. Meine Gastfamilie ist super nett und ich komme gut mit allen klar! Sie kümmern sich um mich, fragen immer wieder: Are you okay, do you need anything? Sie versuchen wirklich es mir hier so angenehm wie möglich zu machen. Dennoch sind meine Gasteltern „Stubenhocker“, mein Gastvater arbeitet den ganzen Tag und meine Gastmutter ist damit beschäftigt das Haus sauber zu halten, was mit 4 Hunden und 6 Katzen auch eine Herausforderung ist :P Für die ersten paar Wochen ist es halt nur nicht so gut für mich, die ganze Zeit nur drinne zu sitzen. Es wird von Tag zu Tag besser, ich fühle mich nicht mehr so schlimm wie am Anfang, dennoch denk man hier und da schon daran, dass man jetzt gerne zu Hause wäre. 

Bevor ich anfange über meine ersten Tage zu berichten wollte ich nur einmal kurz einen Tipp/Ratschlag an alle geben, die nach England gehen: Packt nur dicke Sachen ein! In den Häusern ist es so mega kalt! Die Häuser sind schlecht isoliert und die Engländer machen die Heizung erst an, wenn es kälter wird. Und wir sind 15°C im Haus einfach nicht so gewöhnt. Mein Gastvater läuft auch immer im Top rum, während ich mit dicker Jacke und drei Paar Socken frierend auf dem Sofa sitze :O Also nehmt euch dicke Socken und viele fette Pullis mit! Ich hoffe, dass es schön warm ist, wenn die Heizung angemacht wird, sonst erfriere ich hier noch :P T-Shirts braucht ihr hier eh nicht und zu Not kann man sich eins kaufen. 


English breakfast
So nun aber zu meinen ersten Tagen hier: Am Samstagmorgen bin ich so gegen 9 Uhr aufgestanden und bin dann runter gegangen um zu frühstücken. Man isst hier generell nur im Wohnzimmer auf dem Sofa, einen Esstisch kennen die gar nicht :P Glücklicherweise läuft in meiner Gastfamilie der Fernseher nur abends, in vielen anderen Gastfamilien läuft er immer. Nach dem Frühstück habe ich dann meine Koffer ausgepackt und mich etwas häuslich eingerichtet. Es hatte schon so etwas endgültiges, seine Sachen alle aus zu packen. Mir ging es an dem Tag eh nicht so gut, deswegen traf ich mich mit Carolin (eine andere deutsche Austauschschülerin). Wir beide fuhren mit dem Bus in die Stadt um uns etwas umzugucken und ein paar Dinge einzukaufen. Es stellte sich heraus, dass die Stadt sehr voll war! Wir entschlossen uns bei „Boots“ (sowas wie Budni) Shampoo, Seife usw. einzukaufen. Alles so mega teuer :O Ich habe für das Shampoo alleine 3,89 Pfund bezahlt, das sind einfach mal 5,30€ für ein dummes Shampoo, welches in Deutschland 1,5€ kostet. Insgesamt habe ich 12€ für ein Shampoo und 2 mal Seife bezahlt. Schon krass. Wie sich herausstellte, ist Boots einer der teuersten Läden… Im Supermarkt gibt es das gleiche Shampoo 2Pfund günstiger. Wieder was gelernt. Die ganze Stadt roch übrings nach  Schokocroissants, ziemlich gemein, der Geruch kommt von der Nestlefarbrik im Norden und wurde durch den Wind in die Stadt getragen. Am Abend kam dann meine Gastschwester vorbei, da meine Gasteltern auf einen Junggesellenabschied gegangen sind. Wir haben x-factor geguckt (nicht so gut wie das Deutsche) und uns unterhalten. Ich hatte zum Abendbrot übrings ein English breakfast. Finde ich allerdings nicht so lecker. 


ja, das ist ein blauer Himmel

 Am Sonntagvormittag habe ich mich dann mit einem anderen deutschen Mädchen getroffen, die sozusagen fast meine Nachbarin ist. Wir sind etwas die Gegend erkunden gegangen und anschließend zu ihr und haben uns dort etwas unterhalten. Um 13 Uhr bin ich dann wieder zurück und meine Gasteltern, Gastschwester und ich sind zu zwei verschiedenen Möbelläden gefahren, um mir einen Schreibtisch und einen Stuhl zu kaufen. Nachdem wir den Schreibtisch gekauft hatten, gingen wir einkaufen. Und die englischen Supermärkte sind einfach mal genau wie die Amerikanischen! Nur das die Obst- und Gemüseabteilung vielleicht etwas größer ist, aber es gibt auch nur Toast und sehr viele Fertiggerichte. Auch die Größe ist genauso, einfach mal so riesig, ungefähr so wie Metro in Deutschland. Abends gab es dann ein richtig leckeres Essen. Lamm mit verschiedenem Gemüse und Soße. Normalerweise finde ich Lamm nicht so lecker, aber das war echt lecker. 




Am Montag, also gestern, habe ich mich wieder mit Carolin getroffen und wir sind zusammen in die Stadt, wo wir noch einen andern Jungen getroffen haben. Zusammen sind wir zu den Designer Outlets im Süden von York gefahren und haben uns dort umgesehen und lunch gegessen. Die Nikes hier sind sogar einigermaßen günstig (35 Pfund). Es gab dort auch einen Kerzenladen (Yankees Candle) und dort gab es eine Sorte die deutscher Apfelkuchen hieß. Roch zwar nicht ganz so, war aber witzig. Anschließend sind wir in einen Bus eingestiegen und haben uns überraschen lassen, wo dieser hinfährt, gelandet sind wir im Westen, in Poppleton. Eigentlich war dort nur ein großer Parkplatz. Danach waren wir noch im Norden, bevor wir wieder in die Innenstadt gefahren sind um dort in einen Laden zu gehen. Nach sieben Stunden kam ich dann wieder bei meiner Gastfamilie an. Ich skypte noch mit meiner Mum und habe einen Post für meinen Blog geschrieben. 


In 30 min. muss ich zur Schule und werde dort ein paar Infos erhalten, da morgen mein erster Schultag ist, da freue ich mich schon drauf, dann habe ich was zu tun :P Ich glaube das habe ich auch noch nie gesagt… 

Übrings hatte meine Mum mir ein Geschenk mitgegeben, welches ich Freitagabend in der Gastfamilie aufgemacht habe. Sie hat mir Briefe geschrieben, für verschiedene Situationen. Im Prinzip genau dass, was ich für meine beste Freundin auch gemacht habe. Ich habe mich SEHR dolle darüber gefreut! Danke :* 



Ich werde in den nächsten Tagen dann von meinem ersten Schultag berichten.


On Saturday I woke up quite early, but I stayed a bit in bed until I got up and had some breakfast. After breakfast my host dad went to work, so it was just me and my host mum. I went in my room to unpack my suitcases and sort everything out. It actually didn’t take that long to unpack, just an hour I’d thought it would take longer. Afterwards, I was alone in my room and I felt quite bad to be honest. Everything was new and different and I just wanted to go home in MY room. Another German girl had the same problem, that’s why she came over and we went into the city to buy some stuff. I have to say that England is quite expensive. We needed some shampoo, so we went to “boots” to get shampoo and other stuff. I got the cheapest shampoo and it costed 3.89 pounds. Isn’t that crazy?! I mean in Germany I would pay 2€ for the same shampoo. We walked a bit around in the city and it was soo cold! I wore two jackets and I was still freezing, because of the wind. The funny thing is that a bit outside of York there is a Nestle factory, that’s why it sometimes smells like chocolate in the whole city :O In the evening my oldest host sister came, because my host parents were going out. We watched the X-factor (isn’t as good as in Germany) and talked a bit. 


 On Sunday I met a German girl, who is just living down the street, in the morning. We walked a bit around our area to get to know the streets and stuff. We got to her house then and I stayed a bit. At around 1pm I got back to my house and my host family and I went to some shops to get a desk for my room. We went to two shops until we find the right one. Afterwards, we went to the supermarket to buy some food. The supermarket reminded me of an American supermarket, sooo huge and just toast and many American food. When we got home my host dad built the desk and the chair. In the evening I had a really delicious meal! It was lamb and vegetables. Actually I don’t enjoy lamb that much, but it was really good! 


Yesterday (Monday), the German girl (Carolin) and I went into the city again and met there with a boy. We took the bus to the Designer Outlets in the South of York and walked around there. The shoes or candles were cheaper than I thought they would be. Nikes for 35 pounds isn’t expensive. We had lunch at the outlet and decided then to get into a bus and see where we would land. :P We landed in the West of York, Poppleton. Quite a funny name. There was nothing except a parking lot :D We got into another bus and landed in the North of York. We got back into the city centre and the boy bought some stuff for his bike. After seven hours of driving around and being in the city centre I came back in the evening. I skyped with my Mum and wrote a post for my blog. The weather has been nice the last two days, we even had blue sky(!), but today it is foggy and raining a bit.

Also, on the day I arrived I opened a present my mum got me. I hadn’t had any clue what it was, so I opened it on Friday evening and it is lovely! She wrote me many letters I have to open in different situations. It is the same thing I made for my best friend, but she started even before I had the idea to do it for my best friend.  


Just an advice for everyone, who is coming to England: BRING WARM CLOTHES!! It is really, really cold inside the houses. I am wearing a sweater and two pairs of socks and my feet are still cold. They don’t know how to isolate houses and they haven’t started the heater yet.

Montag, 7. September 2015

Flug/ Flight



Am Freitag war es dann so weit. Ich sollte für 9 Monate nach England ziehen. Das Gefühl ist echt komisch. Wir waren gegen 16:30 am Airport und haben als erstes mein Gepäck aufgegeben. Der große Koffer wog 22,7kg und die Reisetasche 17,1. Zusammen 38,8kg, die ich hinter mir her ziehen durfte :O  Der Abschied von meiner Mutter war schon sehr schwer, der Abschied von meinem Wuffi war auch hart, allerdings hatte ich mir vorgenommen vor ihr nicht zu weinen, um sie nicht zu verunsichern, hat so halb geklappt. Von Hamburg aus sind noch 7 andere Deutsche mit mir nach Manchester geflogen. Eine andere Deutsche und ich hatten beschlossen etwas früher durch die Security zu gehen als die anderen, da wir nicht hetzen wollten. In der Schlange von der Security haben meine Mum und ich uns entschieden, dass es besser ist, wenn sie geht, damit ich mich wieder etwas einkriege. 

Um 18:40 Uhr startete mein Flieger dann von Hamburg nach Manchester und ich verließ den deutschen Boden für 9 Monate. Im Flieger fing ich dann sofort an mein Abschiedsbuch zu lesen (danke an alle, die dort hinein geschrieben haben und sich so viel Mühe gegeben haben, ich habe mich sehr gefreut J), nachdem ich mit dem Abschiedsbuch fertig war, laß ich die Briefe der anderen Austauschschüler, auch über diese habe ich mich sehr gefreut. Zum Schluss blieben mir noch 25min. bevor wir landeten und die verbrachte ich damit mich mit der anderen Deutschen zu unterhalten. 

Mein Abschiedsbuch// my farewell book

Ausblick aus dem Flugzeug/ View out of the plane
                                                                   

 



In Manchester angekommen, mussten wir durch die Immigration. Ich war die erste, die zum Schalter ging. Der Polizist guckte sich meinen Perso an, zog ihn 3 Mal durch so ein Gerät und starrte auf den Bildschirm. Mittlerweile waren schon drei andere fertig und ich stand da immer noch. Langsam machte ich mir etwas Sorgen, was ich wohl verbrochen hatte bzw. was da auf seinem Bildschirm stand. Dann sah er mich an und fragte, wie alt ich denn sei. Ich sagte 16 und er sah mich erneut an. „Fliegst du alleine? Wo sind deine Eltern?“ Ich: „Ehm zu Hause.“ Er:“ Wissen sie, dass du hier bist“ Ich: „Ja“. Er schaute mich noch mal sehr lange an und gab mir dann meinen Perso wieder. Ich war übrings die letzte, die in die UK einreiste… 

Wir holten uns dann unsere Koffer ab und warteten auf den Flug aus Düsseldorf. Ich stellte fest, dass meine Reisetasche zwar auf den Koffer passte, allerdings immer wieder runter rutschte… gar nicht gut! Wir wollten dann unbedingt die nächste Bahn bekommen (sonst hätten wir 1,5 Stunden warten müssen), die Bahn sollte allerdings in 15 min. kommen. Also mussten wir in 15min. durch den halben Flughafen und zur Bahnstation um dort am Schalter Tickets zu kaufen und anschließend auf den Bahnsteig zu gelangen. Und das alles mit 2 Taschen um die Schulter, sowie 38kg zu ziehen, die allerdings rutschten und alles doof :P Zu dem Bahnticket VIEL ZU TEUER!! 33 Pfund für 1,5 Stunden Bahnfahren ist mal mega teuer!! Im Zug wussten wir dann nicht wohin mit den Koffern, also stellten wir diese auf die Sitzplätze/Tische. Eine Frau hat sich dann beschwert und meinte wir sollen die da runter nehmen, worauf ich nur meinte, wohin wir damit sollten. Sie sagte allen Ernstes auf den Boden.  Wie will man auf einen Sitzplatz kommen, wenn 20 Koffer auf dem Boden liegen bzw, in einem kleinen Gang. Aber juuut :D 



In York kam ich dann so gegen 22 Uhr an. Ich war sehr müde von der Reise, der Aufregung usw. Mein Gastvater holte mich am Bahnhof ab und wir fuhren nach Hause. Dort angekommen redete ich mit ihnen noch eine halbe Stunde und ging dann todmüde ins Bett.

Alle Bilder wurden mit dem Handy aufgenommen, deswegen ist die Qualität nicht besonders gut// All pictures were taken with my phone, that's why the quality isn't good.


On Friday evening I had to say goodbye to everyone and got into the plane, which brought me to Manchester. The final goodbye was hard and of course I cried. When I was in the queue for security check, I told my mum to drive home, because I didn’t want to go through security crying my eyes out. All the Germans, who are in York with me, met at the airport, but one German and me decided to go through security a bit earlier to have more time. At 6:40pm the plane to Manchester took off and I saw Germany for the last time for 9 months. During the flight I was reading my farewell book and all the letters I’d gotten.
One and a half hours later we landed safely in Manchester and got our luggage. The man at the immigration took ages to get me through. He asked many question: How old I am or whether I am travelling alone. Afterwards, when I was finally in the UK, we got our luggage and waited for the other flight coming from Germany. When they had landed we RAN to the train station. And running with two bags around your shoulders and 38kg you have to pull behind you, is not that nice and not that easy tbh. But we managed to get the earlier train to York. However, we had a problem with the 20 suitcases, cause there was just space for 6 cases, that’s why we put them all on the seats :O
I arrived in York at around 11pm and I was soo tried. All I did was to talk a bit to my host family and go to bed :P